Die 1967 in Viña del Mar geborene Künstlerin Sandra Vásquez de la Horra lebt seit mehr als zehn Jahren in Deutschland. Nachdem sie in ihrer Heimatstadt ein Grafi-Design-Studium absolviert hatte, kam sie nach Europa, um in Düsseldorf und Köln weiter zu studieren. Und obwohl Sandra Vásquez de la Horra seit vielen Jahren in Deutschland lebt, sind immer noch die Erlebnisse, die sie als Kind und Heranwachsende während der Pinochet-Diktatur hatte, bestimmend für ihre Arbeit. Als Pinochet 1973 an die Macht kam, war sie erst sieben Jahre alt. “Ich habe früh gelernt, in einem Zustand ständiger Angst zu leben” sagt sie (Die Welt online). Sie erlebte mit, wie Freunde und Bekannte verschwanden und unter Repressalien des Regimes zu leiden hatten.
Diese Geister aus der Vergangenheit finden sich in ihren Bildern wieder. Aber auch Sagen- und Märchengestalten aus ihrer Heimat gibt sie in ihren Bleistiftzeichnungen ein Gesicht.
Nachdem sich lange Zeit niemand so recht für ihre phantastisch-beklemmenden Werke interessierte, gehört Sandra Vásquez de la Horra seit einger Zeit zu den rising stars der internationalen Kunstzsene. Derzeit stellt sie in Düsseldorf und New York aus.
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