admin on April 9th, 2010

Wer nach einem günstigen Rucksack, einer Outdoor-Jacke oder einem Zelt sucht, das nicht die Hälfte des nächsten Gehaltschecks kostet, kann sich bei Tchibo umsehen. Sicher nicht für Extrem-Touren geeignet, aber für einen normalen Urlaub oder den nächsten Wochenendausflug sicher interessant – und günstig!

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Kann man jetzt nach Chile fahren? Diese Frage stellt sich für alle, die für die nächsten Monate (oder für die nächste Saison) eine Chile-Reise geplant haben.

Keine Frage: das Land ist hart getroffen und wird an den Folgen des Erdbebens vom 27. Februar 2010 noch lange zu knabbern haben. Die Bilanz des schwersten Bebens seit Menschengedenken sind fast 500 Tote und Schäden in Milliardenhöhe.

Wie sicher ist Chile als Reiseland? Das Auswärtige Amt sagt, das man derzeit von nicht unbedingt nötigen Reisen in die 7. und 8. Region absehen sollte. Dieses Gebiet ist aber für den internationalen Tourismus sowieso keines der Hauptreiseziele. Die Topdestinationen Atamaca,Patagonien und die Osterinsel sind vom Erdbeben nicht betroffen gewesen. Der internationale Flugverkehr nach Santiago funktioniert (fast) reibungslos.

Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle in Chile und viele der in diesem Sektor Beschäftigen haben Angst, dass die eindrucksvollen Bilder des Bebens dazu führen, das die Besucherzahlen einbrechen. Das Chile ein Erbeben-gefährdetes Land ist, ist keine Neuigkeit. Hotelbauten und andere Gebäude haben einen hohen Sicherheitsstandard und so besteht eigentlich kein Grund dafür, die chilenische Wirtschaft weiter zu schwächen und zu hause zu bleiben!

Wer spenden will, kann das z.B. bei den Maltesern tun, die eine längerfristige Präsenz in Chile planen und sich in verschiedenen Bereichen engagieren.

PS:  Nach und nach werden wir hier Informationen zusammentragen, in wie weit welcher Ort vom Erbeben betroffen ist. Hinweise sind natürlich willkommen!

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admin on February 19th, 2010

Mit der Reiseagentur Encanto Chile hat der Chilene Nelson Calderón sein Hobby zum Beruf gemacht; zweite im Team ist seine deutsche Ehefrau Annika Steinberger. Neben Touren in den Norden und den Süden bietet Encanto Chile auch eine Tour zu den Highlights von Chile an, die praktisch das ganze Land abdecken. Daneben gibt es Bausteine, wie zum Beispiel Stadtführungen in Santiago und Valparaiso und Ausflüge in die Umgebung der Hauptstadt, die sich einzeln buchen lassen. Auch wer sich einen Urlaub ganz individuell zusammenstellen lassen möchte, ist bei Encanto Chile an der richtigen Adresse.

Und wer sich ganz einfach über Chile auf dem Laufenden halten lassen möchte, kann den Blog von Encanto Chile verfolgen: www.blog.encantochile.de

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In Puerto Varas, dem Tor zu Patagonien und der Carretera Austral der junge chilenische Architekt Harald Opitz ein Hotel ans Ufer des Lago Llanquihue gebaut, das zum großen Teil aus Holz und eben aus Stöcken besteht. Den Rahmen für das Hotel bildet die patagonische Landschaft, der See und der Wald – und vier Jahrhunderte alte Bäume, die während der Bauarbeiten nicht angerührt wurden. Wer sich für die architektonischen Details des Baus interessiert, kann hier weiterlesen.

Das Hotel Arrebol hat 22 Zimmer, eines davon ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Nicht nur beim Bau, sondern auch bei der Dekoration der Zimmer und der Aufenthaltsbereiche sind hauptsächlich lokale Materialien zum Einsatz gekommen: Holz aus der Umgebungen, patagonische Wolle – das Design der Inneneinrichtung ist sauber und dennoch ein Fest fürs Auge. Zum Hotel gehört ein ausgezeichnetes Restaurant und nach dem Genuss des reichhaltigen Frühstücksbuffets kann man sich getrost in die patagonische Wildnis wagen.

Die Zimmerpreise liegen allerdings erwartungsgemäß nicht eben im unteren Preissegment angesiedelt, sie beginnen bei circa 120 €, die Mastersuite kostet um die 230 €.

Fotos von Harald Opitz – Danke!

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admin on February 10th, 2010

Die Internetpräsenz des wohl besten spanischesprachigen  Reiseführers zu Chile, www.turistel.cl, ist nicht mehr im Netz. Der Sponsor heißt jetzt nicht mehr Telefonica sondern Copec und damit hat auch die URL gewechselt: die neue Adresse lautet http://chileturcopec.cl – der Inhalt ist immer noch lesenswert!


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admin on February 6th, 2010

Hier mal ein Beispiel für einen wirklich gelungenen Reisebericht, wie ich finde: TourdeChile gibt Auskunft darüber, wie es sich in Chile mit fünfjährigen Zwillingen reist, wo man gut campen kann und welche Hotels empfehlenswert sind. Interessant und kurzweilig geschrieben und garniert mit schönen Fotos macht der Blog Lust auf Chile und kann gleichzeitig gute Dienste bei der Reisevorbereitung leisten.

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admin on February 3rd, 2010

Leider etwas abseits vom Zentrum liegt dieses schöne Hostal im Stadtteil Nuñoa. Das Bed and Breakfast Beas House ist bunt und originell mit viel Kunst und Kitschund mexikanischem Einschlag eingerichtet; es bietet fünf Zimmer, jedes anders gestaltet und mit eigenem Bad. Im Garten gibt es eine Pool und die Besitzer verwöhnen ihre Gäste auf Wunsch mit chilenischer und mexikanischer Küche.

admin on December 16th, 2009

Chile ist ein sehr abwechslungsreiches Land und nicht nur touristisch gesehen eine Reise wert. Für alle, die einen Chile-Aufenthalt planen, der außerhalb dessen liegt, was man in jedem Reisebüro buchen kann, der ist bei der Agentur Chile Inside genau richtig. Vom Spanisch-Kurs über Praktika, Working Holiday bis zum Aufenthalt auf einer Hacienda hat das Team um Marion Ruhland und Ulrike Dabsch ein umfangreiches Programmangebot zusammengestellt. Die Angebote richten sich an Leute – egal ob Schüler, Studenten, Berufstätige oder Pensionäre – die Chile nicht als normaler Tourist erkunden wollen, sondern vielmehr das “real life” entdecken und erleben möchten.

Besonders interessant finde ich die Möglichkeit, sich als Freiwilliger in sozialen Projekten zu engagieren. Auf diese Weise lernt man eine Seite von Chile kennen, die man während einer normalen Chile-Reise kaum zu Gesicht bekommt. Auch mal die Schattenseiten von einem so schönen Land kennen zu lernen, stellt sicherlich eine wichtige persönliche Bereicherung und eine unvergessliche Erfahrung dar.

Selbst wenn man eine Unterkunft in Chile sucht, wird man bei Chile Inside fündig. In einer umfangreichen Online-Datenbank werden Wohnmöglichkeiten bei Gastfamilien, bunt gemischten Wohngemeinschaften, in möblierten Wohnungen und Studentenheimen detalliert beschrieben und mit Originalfotos dokumentiert. Komplettiert wird das umfassende Angebot von Chile Inside durch günstige Mietwagen.

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Mit dem Adventsgewinnspiel des Reiseveranstalters viventura
können Sie als Hauptpreis eine Erlebnisrundreise inkl. Flug nach Peru oder einen der vielen weiteren
Preise, wie Digitalkamera ST 550 mit 2 Displays von Samsung oder diverse
Taschenmesser mit integriertem MP3-Player von victorinox gewinnen.
Mitmachen ist ganz einfach! Bis zum 24.12. täglich eine Frage
beantworten. Pro richtig beantworteter Frage erhalten Sie ein Gewinnlos.
Je mehr Gewinnlose Sie sammeln, desto höher sind Ihre Gewinn-Chancen.
Und Sie vollbringen sogar noch eine gute Tat dabei: Für jede richtig
beantwortete Frage spendet viventura 0,25 EUR an zwei soziale Projekte
in Südamerika. Siehe:
http://viventura.de/blog/viventura/spende-adventsgewinnspiel-2.

Weihnachtliche Grüße und viel Erfolg

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admin on November 26th, 2009

36 Jahre nach dem gewaltsamen Tod des Sängers Victor Jara während des Putsches von General Pinochet wird unter Umständen sein Fall wieder aufgerollt. Das ist einerseits der Hartnäckigkeit seiner Witwe Joan Jara zu verdanken, die während fast vier Jahrzehnten nie aufgehört hat, die Aufklärung des Todes ihres Mannes zu fordern und andererseits einem Wandel des Klimas innerhalb des chilenischen Militärs.

Nicht nur Mitgefangene, die damals zusammen mit Jara im Estadio Nacional gefangen gehalten wurden, sondern auch einige der Soldaten, die die Gefangenen bewachten, haben sich jetzt zu Wort gemeldet. Im Juni diesen Jahres wurde der Körper von Jara exhumiert und eine Autopsie vorgenommen. Während einer ersten Autopsie direkt nach seinem Tod waren 44 Einschusslöcher festgestellt worden, heute sind nach mehr als 30 davon nachweisbar. Außerdem haben die Gerichtsmediziner festgestellt, das der Sänger vor seinem Tod wohl mit einem stumpfen Gegenstand geschlagen und gefoltert wurde – die Legende, dass man ihm die Hände, die er ja zum Gitarre-spielen brauchte, gebrochen oder sogar abgehackt habe, hat sich allerdings als unwahr herausgestellt.

Ob sich allerdings noch feststellen lässt, wer damals den Finger am Abzug hatte, ist ungewiss, das Gentlement-Agreement, das den Mördern und Mitwissern Schweigen auferlegt, ist bis heute wirksam. Der einzige Militärangehörige, der bisher ausgesagt und Namen genannt hat, José Paredes, hat seine Aussage zurückgezogen und behauptet, sie sei unter Druck zustande gekommen…

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