In Puerto Varas, dem Tor zu Patagonien und der Carretera Austral der junge chilenische Architekt Harald Opitz ein Hotel ans Ufer des Lago Llanquihue gebaut, das zum großen Teil aus Holz und eben aus Stöcken besteht. Den Rahmen für das Hotel bildet die patagonische Landschaft, der See und der Wald – und vier Jahrhunderte alte Bäume, die während der Bauarbeiten nicht angerührt wurden. Wer sich für die architektonischen Details des Baus interessiert, kann hier weiterlesen.

Das Hotel Arrebol hat 22 Zimmer, eines davon ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Nicht nur beim Bau, sondern auch bei der Dekoration der Zimmer und der Aufenthaltsbereiche sind hauptsächlich lokale Materialien zum Einsatz gekommen: Holz aus der Umgebungen, patagonische Wolle – das Design der Inneneinrichtung ist sauber und dennoch ein Fest fürs Auge. Zum Hotel gehört ein ausgezeichnetes Restaurant und nach dem Genuss des reichhaltigen Frühstücksbuffets kann man sich getrost in die patagonische Wildnis wagen.

Die Zimmerpreise liegen allerdings erwartungsgemäß nicht eben im unteren Preissegment angesiedelt, sie beginnen bei circa 120 €, die Mastersuite kostet um die 230 €.

Fotos von Harald Opitz – Danke!

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One Response to “Neu Puerto Varas: Ein Hotel aus Stöcken – das Arrebol Patagonia”

  1. Alexandra says:

    Die Bilder sehen sehr vielversprechend aus. Der Kontrast zwischen dem modernen Design, den klaren Formen und den natürlichen Materialien auf der anderen Seite, ist sehr spannungsvoll. Auch die Umgebung, die durch die großen Fensterfronten in das Ambiente miteingebunden wird, greift in ihrer Ursprünglichkeit das Holz in der Fassade wieder auf und wird so Teil der Komposition. Dass man dafür auch etwas tiefer in die Tasche greifen muss, ist dabei durchaus vertretbar.

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