Am Ende der Welt: Eine Reise durch Feuerland und Patagonien. So ganz neu ist das Buch auch nicht mehr, aber das hat immerhin den Vorteil, dass man es schon preisgünstig als Taschenbuch bekommt.
Das Buch von Klaus Bednarz ist wenig spektakulär, aber man erfährt viel über die Menschen in Patagonien – ganz offensichtlich hat der Autor ein Gespür dafür, wie man mit Menschen ins Gespräch kommt. Da sind die Mapuche-Indianer, die Militärs auf der Gefängnis-Insel Dawson, die eher wortkargen Gauchos der patagonischen Estancias, von denen viele von aus dem Armenhaus Chiles, der Insel Chiloé kommen – alle lässt Bednarz zu Wort kommen und verleiht ihnen eine Stimme.
So ist das Buch vor allem wegen seiner gekonnt gemachten Portaits, die die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse am Südende Chiles widerspiegeln eine hervorragende Lektüre zur Reisevorbereitung. Die Landschaftsbeschreibungen lassne den Leser träumen. Wer es in nächster Zeit nicht nach Patagonien schafft, der sollte sich der wudnerschönen Landschaftsaufnahmen wegen zum Buch die DVD gönnen: Klaus Bednarz – Am Ende der Welt: Eine Reise durch Feuerland und Patagonien

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