Für alle, die mit dem Rucksack in Chile unterwegs sind (oder einfach günstige und schöne Unterkünfte suchen), sind vielleicht die folgenden Seiten von Interesse:
BackpackersChile ist ein Zusammenschluss von Hostels in ganz Chile, viele werden von Reisebegeisterten und Abenteuern geführt, die irgendwann in Chile hängen geblieben sind. Was kann man in diesen Hostels erwarten? Allzu viel Luxus nicht. Dafür aber eine ganz besondere Atmosphäre, ein Frühstück mit hausgemachten Zutaten vielleicht, Ausflüge in die Umgebung, Sprachkurse… Eben alles, was eine Chile-Reise erst besonders macht.
Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt Backpackers Bed and Breakfast. Auch hier durchdachte, schön gestaltete Unterkünfte, oft ein ökologischer Ansatz bei der Betriebsführung, Ausflüge, Sprachkurse….
Das Besondere an beiden Seiten: sie sind auf Chile spezialisiert und es wird nicht jedes Hostal aufgenommen, sondern nur die, die wirklich ins Konzept passen.
Chile ist ein Staat, der sich im Südwesten von Südamerika befindet. Seine Hauptstadt ist Santiago De Chile, in der, ebenso wie in allen anderen Teilen des Staates, die Amtssprache Spanisch gesprochen wird. Der Staat beherbergt etwa 17 Millionen Einwohner und zieht seit den letzten Jahren immer mehr und mehr Touristen an, die sich vor allem an der sehr unterschiedlichen Natur, den Bergen, Flüssen und Seen und der weitreichenden Flora und Fauna kaum satt sehen können.
Im Gegensatz zu den meisten anderen tropischen Ländern verfügt auch Chile über das uns bekannte vier Jahreszeiten Jahr. Sommer, Frühling, Herbst und Winter finden hier jedoch genau in umgekehrter Reihenfolge wie bei uns Europäern statt. Wenn also bei den Europäern Winter ist, erfreuen sich die Einwohner Chiles am Sommer. Touristen haben also die Möglichkeit in den bei uns kalten Monaten in Chile die Strände, Seen und anderen Bademöglichkeiten im Norden in Beschlag zu nehmen. Land und Leute lassen sich in der warmen Jahreszeit am besten kennenlernen und auch Trekking- oder Wandertouren sind bei den warmen Temperaturen besonders gut zu meistern. Viele Touristen nutzen auch die Chance und unternehmen gediegene Reitausflüge oder schießen zahlreiche Fotos von der kunterbunt blühenden Natur.
Auch eine Besichtigung des Marktes mit dem Namen ‘Valdivia’ sollte bei diesem Wetter nicht ausgelassen werden. Zudem bietet Chile zahlreiche, versteckte Lagunen, wie beispielsweise die ‘Lago Verde’, welche sich mitten im Grünen versteckt.
Ferienhäuser und Ferienwohnungen sind in diesen Monaten in Chile meist recht günstig über die verschiedenen Reiseveranstalter zu erhalten. Das liegt daran, dass die meisten Europäer in den Wintermonaten die umliegenden Skigebiete aufsuchen und sich nicht nach dem Sommer sehnen, was dazu führt, dass der Tourismus in dieser Zeit in Chile recht spärlich besäht ist. Allerdings sollte man sich als Kunde vor der Buchung mit den Bedingungen und Gegebenheiten vertraut machen, um später nicht böse auf die Nase zu fallen.
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Egal, zu welcher Jahreszeit Sie Coimbra besuchen, die Stadt wird Ihnen sicher gefallen! Sie bietet für jeden etwas: Kultur und Geschichte, Restaurants, Märkte und jede Menge interessanter Läden zum Shoppen. Um alle Sehenswürdigkeiten bequem erreichen zu können, sollten Sie ein zentral gelegenes Hotel, wie das Hotel Oslo in Coimbra wählen. Wenn Sie nicht gerne laufen, haben Sie per Fahrrad alle Sehenswürdigkeiten der Stadt vom Hotel Oslo aus in Reichweite.
Der Parque Verde do Mondego
Besonders wenn Sie mit Kindern unterwegs sind (aber nicht nur dann) ist der Mondego-Park ein lohnendes Ausflugsziel. Der Park ist Teil von Coimbras grüner Lunge, man kann sich hier gut vom Stadtbummel erholen und Blick auf den Fluss genießen. Es gibt Bars und Restaurants, und manchmal wird Live-Musik in einem kleinen Pavillon gespielt. Den Mondego-Park sollte man auf keinen Fall verpassen.
Die Universität von Coimbra
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Coimbra gehört die Universität. Sie ist eine der ältesten Universitäten Europas, wer hier augenommen wird, hat wirklich Glück! Rund 20.000 Studenten studieren hier, darunter auch viele Ausländer, die Universität in Coimbra ist die kosmopolitischste in Portugal. Auf keinen Fall sollte man die barocke Universitätsbibliothek verpassen, sie beherbergt 250.000 Bücher!
Eine Bustour
Eine der bequemsten Arten, Coimbra kennen zu lernen, ist vom Fenster eines der umweltfreundlichen Minibusse aus. Sie heißen „Slippers“ und fahren von 9 Uhr morgens bis 7 Uhr abends. Sie haben keine festgelegten Haltestellen, sondern halten, wo immer Sie wollen. Ihre Route schliesst alle wichtigen Sehenswürdigkeiten ein: Sie passieren die alte Kathedrale, den Markt, das Rathaus und die Praca do Comercio. Wo es Ihnen am besten gefällt, steigen Sie einfach aus!
Der botanische Garten
Wenn Sie Pflanzen mögen, ist der botanischen Garten von Coimbra unbedingt ein lohnendes Ziel. Er ist Teil der Universität und wurde im 18. Jahrhundert vom Marques de Pombal angelegt. Er gehört zu den schönsten botanischen Gärten Europas und ist zu allen Jahreszeiten eine Explosion von Farben und Formen. Neben den wunderbaren Außenanlagen, gibt es auch einige Gewächshäuser zu bewundern.
Essen
Coimbra hat eine interessante gastronomische Szene, es gibt eine riesige Auswahl an Restaurants und Kneipen. Ob Ihnen nun der Sinn nach original portugiesischer Küche, nach einem Teller guter italienischer Spaghetti oder etwas Exotischerem, wie nach einem asiatischen Restaurant zum Beispiel steht, Sie werden fündig werden! Falls Sie gerne vollwertig und vegan essen, sollten Sie unbedingt das „Molho de Brocolos“ ausprobieren. Lassen Sie sich von dem Äußeren des Restaurants nicht beeindrucken – es mag alt und etwas abgewohnt aussehen; das Essen ist einfach wunderbar!
Möchten Sie die traditionelle portugiesische Küche kennen lernen, ist das ‘Ze Neto’ im Stadtzentrum eine gute Wahl. Der Familienbetriebe serviert köstliche portugiesische Hausmannskost. Was kann man bestellen? Typische Gerichte sind das cozido a portuguesa, eine Art Eintopf, oder die chafana, ein Schmorgericht, dessen Hauptzutat Lamm oder Ziege ist.
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Kann man im Winter nach Patagonien fahren? Ist der Nationalpark Torres del Paine auch ein Ziel für die Monate Juni, Juli und August, den südamerikanischen Winter? Hier gibt es einen Bericht, ein Video und ein paar traumhaft schöne Fotos zu diesem Thema (leider nur auf Englisch).
Seit Monaten gehen in Chile Schüler und Studenten für bessere Bildung auf die Straße. Die Pinguine (wie die Schüler in Chile während ihrer Proteste 2006 genannt werden) und ihre Kollegen von den Unis fordern von der Regierung eine Umgestaltung der Bildungslandschaft Chiles, die von Pinochet weitgehend privatisiert wurde. Heute lässt sich Bildung in Chile unter zwei Schlagworten zusammenfassen: teuer und schlecht.
Hier ein Bericht aus dem ZDF-Heute Journal vom30.September diesen Jahres
Begünstigt werden die besten Abiturienten, wer keine Traumnoten vorzuweisen hat, muss für viel Geld an privaten Unis studieren, an denen das wissenschaftliche Niveau oft zu wünschen übrig lässt.
Unter der linksgerichteten Regierung Michelle Bachelets hatte man den Schülern und Studenten Verbesserungen am Bildungssystem zugesagt, deren Umsetzung dann aber durch die rechte Opposition unter Piñera verhindert wurde.
Auch jetzt sträubt Piñera dagegen, den Demonstranten gegenüber Zugeständnisse zu machen. Nachdem er sich während des Dramas um die eingeschlossenen Bergarbeiter vor einemJahr medienwirksam als Staatsmann zu präsentieren wusste, ist seine Popularität inzwischen in den Keller gerutscht. Umfragen bescheinigen ihm eine rapide schwindende Zustimmung zu seinem Regierungsstil – es ist fraglich, ob er sich diesen Kurs noch lange erlauben kann, ohne bei den nächsten Wahlen den Spiegel vorgehalten zu bekommen.
Während dessen spielen sich auf Santiagos Straßen immer wieder Bürgerkriegs-ähnliche Szenen ab: während eine wachsende Gruppe von Schülern und Studenten Gewalt als legitimes Mittel zum Zweck ansieht, schlagen die Carabiñeros mit Wasserwerfern und Tränengas zurück.
Während Europa schwitzt, versinkt Chile im Schnee: in einigen Gemeinden Araukaniens (ca. 600 km südlich von Santiago) musste jetzt der Notstand ausgerufen werden, weil ganze Ortschaften im Schneechaos versinken.
In Chile herrscht tiefster Winter und wer keine Lust auf Strandurlaub hat, der findet in den Anden wunderbare Bedingungen zum Ski-Fahren. Chile hat mehrere Skigebiete, die unterschiedlich gut ausgebaut sind. Wer sich näher mit dem Thema befassen möchte, dem sei dieser Betrag des Whitehearts-Blog ans Herz gelegt!
Chile ist auch im Winter eine lohnende Destination!
Gastbeitrag von Max Janson
In diesem Land der geheimnisvollen archäologischen Schätze und überwältigenden Naturschönheiten reihen sich Andengipfel an Gletscher, Wüsten an üppige Wälder und schneebedeckte Vulkane an kristallklare Seen. Bei diesem Angebot ist es kein Wunder, wenn man nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll und deshalb gibt es hier einen kleinen Vorgeschmack auf ein paar der schönsten chilenischen Sehenswürdigkeiten.
Wenn Sie abgeschiedene Orte mögen, dann sollten Sie sich unbedingt auf eine Reise zur Osterinsel begeben, denn diese zählt nicht nur zu den weltweit abgeschiedensten bewohnten Inseln, sondern ist auch ein wahrhaftes archäologisches und landschaftliches Juwel. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten dieser Insel sind wohl die riesen großen Steinfiguren (Moais) und der einfach spektakuläre und zum UNESCO-Welterbe zählende Nationalpark Rapa Nui. Außerdem können Sie in Orongo die fantastischen Felszeichnungen bestaunen oder im anthropologischen Museum der menschlichen Evolution auf den Grund gehen. Flüge bringen Sie direkt aus Deutschland oder Chile auf diese Insel
Parque Nacional Puyehue
Dieser unglaublich schöne Nationalpark zieht Besucher nicht nur aufgrund seiner üppigen Wälder, eindrucksvollen Vulkanlandschaft, gewaltigen Wasserfälle und vielfältigen Tierwelt – darunter auch Pumas – an, sondern bietet außerdem ausgezeichnete Möglichkeiten zum Wandern, Bergsteigen, Skifahren und Campen. Machen Sie ein Picknick und genießen Sie dabei den herrlichen Ausblick, ziehen Sie durch die Wälder und erkunden die einmalige Landschaft und hier lebenden Tiere.
San Pedro de Atacama
Bei dieser Oase in der Atacamawüste kommt der Besucher aufgrund der unglaublichen Fülle an Naturwundern aus dem Staunen einfach nicht mehr heraus. Einen der farbenprächtigsten Sonnenuntergänge erleben Sie in der Mondlandschaft Valle de la Luna, in der es seit über 100 Jahren nicht mehr geregnet hat und deren rötliche Sand- und Felsformationen einfach atemberaubend sind. Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen, denn in der Atacamawüste befindet sich zudem eines der größten Geysirfelder der Welt, die Tatio-Geysire, die kurz nach Sonnenaufgang ihre Dämpfe ausspeien. Ziehen Sie sich aber bloß warm an, denn hier herrscht Eiseskälte! In San Pedro selbst ist darüber hinaus die älteste Kirche Chiles zu bewundern und die Lagunen Miscanti und Miñique muten fast schon paradiesisch an.
Santiago de Chile
So riesig wie die chilenische Hauptstadt ist, so riesig ist natürlich auch das touristische Angebot. Bunt und munter geht es gleich in aller Frühe auf dem Mercado Central los, wo man ein leckeres Frühstück, frisches Obst und alles was das Herz begehrt für ein paar Taler bekommen kann. Nur wenige Straßen weiter befindet sich der palmengesäumte Plaza de Armas mit der berühmten Kathedrale im neoklassizistischen Stil. Danach lädt der Paseo Ahumada mit seinen vielen Straßenhändlern und –künstlern zu einem Spaziergang und Bummel ein. Die Flugverbindung zwischen der chilenischen Hauptstadt und Deutschland ist ausgezeichnet und es starten u.a. regelmäßig Flüge von Berlin nach Santiago de Chile.
Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Vergleich laut wird. Schon rein Umstände halber haben Piñera und Berlusconi einiges gemein: Beide sind reich, Mitinhaber von Fernsehstationen ( unter anderem) und beide lieben junge Frauen.
Sebastián Piñera hatte während seiner kurzen Regierungszeit Schon reichlich Gelegenheit, sich der Weltöffentlichkeit zu präsentieren – und er weiß wie man das medienwirksam tut, schließlich ist er vom Fach. Er war noch nicht einmal als Präsident vereidigt, als am 27. Februar 2011 das Land von einem verheerenden Erdeben heimgesucht wurde. Die zweite Bewährungsprobe, die die erste konservative Regierung seit Pinochet bewältigen hatte, war das Grubenunglück Im Norden Chiles, weil die 33 Bergleute monatelang unter Tage eingeschlossen waren. Die Fernsehbilder von der Rettung der Kumpel wurden life in die ganze Welt übertragen, und Piñera stand neben den eigentlichen Protagonisten im Mittelpunkt der Berichterstattung.
Nicht alle Chilenen sind über die Medienpräsenz ihres Präsidenten glücklich. Vor ein paar Tagen ging Piñera auf dem Weg zu einem seiner Wochenendhäuser das Benzin für seinen Hubschrauber aus. Er landete bei Cobquecura, ungefähr 270 km südlich von Santiago auf einer öffentlichen Straße – doch er wusste sich zu helfen. Ein Telefonat mit den Streitkräften und der Nachschub war gesichert. Auch diesen unfreiwilligen Aufenthalt in dem kleinen Ort wusste Piñera für sich zu nutzen.Während er auf das Benzin für seinen Hubschrauber wartete, betrieb er ein wenig Public Relations bei den Dorfbewohnern, aß ein paar Erdbeeren und ließ sich fotografieren.
Über die Sicherheitsbedenken der Opposition, die monierte, dass der Präsident einfach auf einer öffentlichen Straße gelandet war, ging er mit einem Schulterzucken hinweg. Was viele Chilenen von diesem Vorfall halten, kann man den Kommentaren unter dem entsprechenden Video auf Youtube entnehmen…
Tags: chile präsident, Sebastian pinera
In seinem Blog Leben in Chile berichtet der Webdesigner Dirk Röttges über eben dies: Sein Leben in Santiago. Über ganz Alltägliches wie Kindergeburtstage, den Umgang der Chilenen untereinander und Ausflüge ins Land bis zu Politik und Gesellschaft ist alles vertreten – ein buntes und interessantes Panorama, perfekt für alle, die ein wenig hinter die Kulissen schauen wollen. Schön ist, dass man sich die Blog-Posts ganz bequem an seinen E-Mail-Anccount liefern lassen kann.
Tags: chile blog
In Punta Arenas protestieren zur Zeit Hunderte von Menschen täglich dagegen, dass die Regierung nicht mehr wie bisher die Gaspreise subventionieren will. Da im südlichen Patagonien die jährliche Durchschnittstemperatur nur bei 6 Grad Celsius liegt, muss oft auch im Sommer geheizt werden.
Bei den Demonstrationen sind bisher zwei junge Frauen ums Leben gekommen, auch Touristen sind von den Protesten betroffen, da die Demonstranten z.B. den Eingang zum P.N. Torres del Paine gesperrt haben. Generell ist es wegen des Streiks fast unmöglich, aus der Region herauszukommen. Auf der Seite des Auswärtige Amtes kann man sich über die Situation für Touristen informieren.
